Vom kleinen und süßen Flughafen Sukhothais kamen wir gestern pünktlich zum riesigen, supermodernen Suvanabhumi-Airport. Diesmal ließen wir uns von unserem Taxifahrer nicht übers Ohr hauen und so kamen wir zufrieden in Siam@Siam Designhotel an. Die Unterkunft ist super gelegen und total stylisch. Highlight ist ein Swimmingpool im elften Stock, aus dem man auf die Skyline und das Nationalstadion Bangkoks blicken kann.

Den angebrochenen Tag verbrachten wir in den nahen, riesigen Shopping-Malls am Siam Square. Manche Einkaufstempel unterscheiden sich nicht von den teuren in Europa. Andere wiederum sehen nur von außen wie Kaufhäuser aus. Innen ist es dann plötzlich eng und ungeordnet, wie auf einem Bazar.

Am heutigen Tag machten wir uns per Skytrain und Expressboot auf zum alten Stadtkern. Dieser liegt auf der Rattanakosin Insel, die jedoch keine richtige Insel ist. Der Stadtteil wird nur durch den Chao Phraya Fluss und einige Klongs (Kanäle) eingerahmt.

Als erstes besuchten wir den Königspalast und den Wat Phra Kaew, der sich auf dem Gelände befindet. Dieser Wat ist Thailands atemberaubendster Tempelkomplex und beherbergt den legendären Emerald (Smaragd) Buddha. Das Gelände des Königspalastes schließt sich südlich daran an und wirkt fast schon schlicht im Gegensatz zu dem Prunk des Wats. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden, die eine Mischung aus Renaissance- und Tempelarchitektur darstellen. Die gesamte Anlage von Tempel und Palast umfasst ein Gebiet von 20ha und ist von einer weißen Mauer umgeben. Geschmälert wird die Schönheit der Anlage durch die Massen an Touristen, die sich nur so von einem zum nächsten Gebäude schieben.

Danach besuchten wir den nicht weniger imposanten Wat Po. Es ist die größte Tempelanlage Thailands und hier liegt die größte Buddhafigur des Landes. Besonders schön sind die vielen bunten Chedis, die vor dem Eingang in den Himmel ragen.

Der dritte Tempel am heutigen Tag, Wat Arun, liegt auf der anderen Seiten des Chao Phraya Flusses, den wir per Fähre überquerten. Der Tempel der Morgenröte mit seinem unübersehbaren, 74m hohen Turm, ist das Wahrzeichen Bangkoks. Über einige sehr enge und hohe Stufen kann man den Zentralturm etwa bis zur Hälfte erklimmen. Die lebensgefährliche Kletterpartie lohnt sich, da man einen fantastischen Blick über den Chao Phraya, die Altstad und die Hochhäuser hat.

Am Nachmittag streiften wir noch weiter durch die Straßen der Altstadt, kamen an einigen weiteren Tempeln vorbei und erreichten schließlich die Khao San Road. Sie ist der Anlaufpunkt für alle Backpacker in Bangkok und versprüht gar keine Thailand Atmosphäre mehr. Klamottenstände, Guesthouses, Kneipen, Tattoostudios und Buchläden so weit das Auge reicht. Besonders interessant sind die kleinen Copyshops, in denen man vom internationalen Führerschein, bis hin zum Diplom an einer angesehenen Uni alles für wenig Geld bekommen kann.

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